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Profil

Das Flinntheater wurde 1992 in Kassel gegründet. Zwischen 1999 und 2006 hat es unter der Leitung von Tobias Krechel und Sophia Stepf eine Methode der Improvisation entwickelt, mit der es sich gesellschaftlich relevanten Themen nähert und seine Stücke selber entwickelt. 
Seit 2007 bilden Sophia und Lisa Stepf das Kernteam des Flinntheaters und produzieren gemeinsam mit unterschiedlichen Musikern, Schauspielern und Performern in kleinen, professionellen Teams zeitgenössische Stücke zu Heimatsehnsucht und globalisierter Arbeitswelt. Die Unschärfe von Fiktion und behaupteter Wirklichkeit ist intendiert. Das multiperspektivische Arbeiten ist seit 2009 ein neuer Ansatz, der Texte und Ideen von Autoren und Performern integriert, die eine andere Sicht auf unsere Themen und die Welt haben. Das Flinntheater arbeitet an globalen Fragestellungen und produziert mit den geographisch fern lebenden Kollegen über digitale Technologien Musik und Texte.

Die Stücke des Flinntheaters werden auch in Vormittags-Vorstellungen für Schüler zwischen 15 und 18 Jahren gezeigt.

So entstanden Wir sind Bruce! (2007) ein Abend im Lokaldialekt kasselänerisch, India Simulator (2009) ein futuristisches Assessmentcenter mit Auftragstexten indischer Autoren, a small small world (2011 in Koproduktion mit den Goethe-Instituten Dhaka und Bangalore), ein Dokumenarstück über den den bangladeschischen Flüchtling Hamidur R. und Das A-Casting (2011 in Koproduktion mit dem Hebbel an Ufer Berlin)  mit Auftragstexten indischer Autoren für Schauspieler mit Migrationsvordergrund. The Power Play (2012) eine Mediation über Energie und Elektrizität entstand in Koproduktion mit dem Lagos_Live Festival und wurde in Kassel und Lagos gezeigt.


Im Jahr 2009 erhielt das Flinntheater den Kasseler Kulturpreis der Wolfgang-Zippel-Stiftung, 2010 war India Simulator Preisträger der freien Heidelberger Theatertagen, wurde zu 100 % made in Hessen eingeladen und gewann 2011 den Publikumspreis der freien Szene bei den Hessischen Theatertagen.

2013 wird das Flinntheater gemeinsam mit Quartett PLUS 1 dokumnetarisches Muaisktheater in der residenz flausen am Theater wrede+ in Oldenburg erforschen.

Die Produktionen wurden u.a. in Berlin, Kassel, Hildesheim, Marburg, Lüneburg, Bonn, Köln, Frankfurt, Aachen, Hamburg, Oldenburg, Halle, Dresden und Leipzig gezeigt. 

Zu den bisherigen Koproduzenten gehören: Hebbel am Ufer Berlin, Theater Aachen, Stadttheater Hildesheim, Sportmuseum Köln, Kibuehni Chur, Die Bühne Dresden, 3 % XTRA!, Schloß Bröllin e.V.

Zu den bisherigen Förderern gehören: Amt für Kulturamt und Denkmalpflege der Stadt Kassel, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Fonds Darstellende Künste, Goethe-Institute Dhaka / Bangalore / Mumbai / Lagos; Niedersächsische Lotto Stiftung, Land Niedersachsen, Gerhard-Fieseler-Stiftung, Dr. Wolfgang-Zippel-Stiftung, Kasseler Sparkasse, Sparda Bank Kassel, Karaburun Tours, Gummi Hübner, Stadt Hildesheim, Friedrich- Weinhagen-Stiftung, Schloß Bröllin e.V.

Das Flinntheater ist eingetragener Verein (e.V.) mit anerkannter Gemeinnützigkeit.